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BÜCHER

Frühe Pflanzung

«Ein feines Buch, das mit seiner eigenwilligen Lebensfreude ansteckt.» Regina Füchslin, orte Schweizer Literaturzeitschrift

«Ein ebenso behutsamer wie leichtfüssiger literarischer Auftritt, in dem das sonst kaum Sagbare  zur Sprache und zur Welt kommt.»
Bettina Kugler, CH Media

Klappentext: «Ein Setzling wird in die Erde gepflanzt, man giesst vorsichtig und wartet. Ein Kind wächst während der Schwangerschaft im Bauch der Mutter heran und kommt zur Welt. Diese elementaren Vorgänge beschreibt Anna Ospelt in ihrer unnachahmlich poetischen Weise. Erkundungen zum Kind, zum Garten, zu den Bäumen und Vögeln verflechten sich zu einem starken Text über den Beginn des Lebens. Und immer ist die gesellschaftliche Frage präsent: Was bedeutet Mutter werden heute für eine Frau, ihre Arbeit, im Fall der Autorin: ihr Schreiben? «Frühe Pflanzung» ist eine feinfühlige Untersuchung von Elternschaft und eine eigenwillige Auslegeordnung von Naturbeobachtungen.»

PODCAST
ÜBERSETZUNGEN

Kroatische Übersetzung im Verlag Leykam International, Zagreb, 2025

Albanische Übersetzung eines Kapitels im Magazin Ex Libris, Tirana, 2025

Wurzelstudien

«Anna Ospelt hat mit ‘Wurzelstudien’ ein feinnerviges Prosadebüt vorgelegt. Es verknüpft Biologie und Sprache virtuos. Radikal poetisch.»
Eva Bachmann, Saiten

«Anna Ospelts literarischer Erstling «Wurzelstudien» ist eines der eigenwilligsten Bücher der letzten Zeit: poetisch flirrend zwischen Prosa, Essay, Lyrik sowie Text und Fotografie.» Daniel Graf, Republik

Klappentext: «Beim Elternhaus Anna Ospelts steht ein Baum, auf den früher der Verleger Henry Goverts geblickt hat, als Vorbesitzer des Hauses. Über den Baum stellt Anna Ospelt eine Verbindung zum Verleger her und sucht nach diesem ihrem Wahlverwandten. Dann erforscht sie in der stillgelegten Gerberei des Grossvaters familiäre Gerbungen und im botanischen Garten die Wurzeln der Pflanzen, um schliesslich ein Rhizom zu finden. Zwischen Natur- und Selbstbetrachtung, zwischen literarischer und botanischer Recherche sammelt Anna Ospelt alles, was ihr begegnet, was die Freundin erzählt und die Dentalassistentin, der Gärtner oder die Botanikprofessorin erklären, bis sie sich selbst in einen Efeu verwandelt. Spielerisch und anmutig führen die «Wurzelstudien» vor, wie der Mensch sich die Welt anverwandelt zu einer Identität, deren Glück nicht die Wurzeln sind, sondern ein schwebendes Verflochtensein mit dieser Welt.»

ÜBERSETZUNGEN

Erscheint 2021 auf kroatisch im Verlag Leykam, Zagreb

Erscheint 2021/2022 auf griechisch im Verlag Vakxikon Publications, Athen

Heute, frühmorgens, schüttelte ich eine Stunde lang Laubbäume ab, ich hab ihnen den Schnee von den Ästen geschüttelt. Vom Wald her kam immer wieder ein Krachen.

Schnee, der von einem Baum fiel, ein Ast, der die Last nicht mehr hielt. Es war ein trauriger Morgen an diesem überschneiten Frühlingstag. Die Kräuter, Rosmarin und Salbei, habe ich abgepinselt. Auf den Tulpen liegt Schnee.

Sammelglück

Sammlerinnen und Sammler in Liechtenstein – 10 Portraits

«Liechtenstein ist ein kleines Land, in dem außerordentlich viele leidenschaftliche Sammlerpersönlichkeiten leben. Von Brieföffnern über zeitgenössische Kunst, von Oldtimern über Heiligenstatuen, von Naturmaterialien über Wintersportartikel – die Helden dieses Buches sammeln mit Furore und haben mit ihren Sammlungen faszinierende Parallelwelten erschaffen. Diesem Phänomen geht Anna Ospelt nach und portraitiert humorvoll und einfühlsam zehn ausgewählte Sammelnde und ihre Sammlungen. Illustriert werden die einzelnen Beiträge von kunstvollen Fotos des liechtensteinischen Fotografen Martin Walser.» (Klappentext)

Der Abdruck des Blatts
liegt im verbliebenen Schnee
wie eine Erinnerung.
Im Festhalten des Anblicks
löst das Bild sich auf, weicht.

LYRIK UND KURZPROSA

Das Herzstück meiner literarischen Arbeit sind Gedichte und Kurzgeschichten. Diese publiziere ich seit 2011 in deutschsprachigen Literaturmagazinen und Anthologien wie NARR, Mosaik, Die Horen, Lichtungen, Miromente u.a.

PUBLIKATIONEN
  • Blüten bergen. In: Nantesbucher Leseheft, Stiftung Kunst und Natur, Nantesbuch, 2025.
  • vogelfrei zwischen zwei abgerissenen Sätzen. In: Viceversa, Jahrbuch der Schweizer Literaturen, 2024.
  • Frühling, Sommer. (aus Frühe Pflanzung) In: Da bist du ja! Diogenes Verlag, Zürich, 2024.
  • 5 Gedichte. In: pensum, eine Publikation des P.E.N.-Clubs Liechtenstein, Vaduz, 2024.
  • RAUMILLUSION. In: Unter Umständen. Verlag sechsundzwanzig, Zürich, 2024.
  • AMSEL. Texte aus dem gemeinsamen Filmischen Poem, mit Andrea Grill. In: Mosaik – Zeitschrift für Literatur, Bregenz, 2023.
  • Es war ein Übergangsschnee, wie jeder Schnee. Zwei Gedichte in: NARR – Schweizer Lyrik. Basel, 2023.
  • Federlesen. 24 Kürzestgedichte. In: Nantesbucher Leseheft, Nature Writing. Stiftung Kunst und Kultur, Bad Heilbronn, 2023.
  • AMSELN. Filmisches Poem (11 Min), von Andrea Grill und Anna Ospelt. Dieses wurde an der Kurzfilmreihe „Presto“ der Leipziger Buchmesse, Schaubühne Lichtenfels, gezeigt, sowie am Stand der Kulturstiftung Liechtenstein.)
  • Vier Gärten. (Erzählung: Anna Ospelt, Vaduz, Gedicht: Doris Vogel, Eislingen/Fils (D), Gestaltung: Ralph Schraivogel, Zürich) In: Edition Onepage. Triesenberg, 2022.
  • Zwischen Sprechen und Sprachnachricht liegt ein flimmerndes Nebelmeer. In: A voice message project:  www.0800001216.ch, 2022.
  • Diese handlose Fingerspitzenfreiheit / ist wachsendes Gedächtnis, 4 Cut ups für das Projekt von Annett Höland, „There is something wrong with my Hands“, Literatur und Kunst Ost+, 2022.
  • Schatten entströmten stumm / ihrer Zurückhaltung, 5 Cut ups. In: Rivane Neuenschwander, Knive does not cut fire, Hrsg. Chrstiane Meyer-Stoll (Kunstmuseum Liechtenstein), Verlag für Moderne Kunst, Wien 2022.
  • Mein geteiltes Leben. In: Lyrix, Bundeswettbewerb für junge Lyrik, Die Anthologie X. Köln, 2022.
  • Der Kanarienvogel / er war / klatschnass. Sieben Cut-ups. In: NARR Nr. 33 zu Adelheid Duvanel. Olten, 2021.
  • amseln. Drei Gedichte. In: Frauen erfahren Frauen. Verlag sechsundzwanzig. Zürich, 2021.
  • «Rhizom» (aus Wurzelstudien). In: Fabrikzeitung, Zürich, 2021.
  • «Die Wörter sammeln sich in meiner Maske an.» In: Jahrbuch des Literaturhauses Liechtenstein, Schaan, 2020.
  • «Grün kommt, verspricht mir die rote Ampel» 30 Gedichte in griechischer Übersetzung. In: Young Poets, Athen, Vakxikon Publications, 2020.
  • Auszüge aus «Wurzelstudien». In: Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr›, Olten, 2020.
  • Gedichte und Kurzprosa. In: Lichtungen, Graz 2019.
  • Auszüge aus «Wurzelstudien». In: Sprache im technischen Zeitalter. SpritZ, 229. Ausgabe, Berlin 2019.
  • «Nadine Ferrari». (Illustration: Chris Frodsham, Musik: MoreEats & CCO.) In: Stereofeder #4, Zürich 2018.
  • Literarische Reaktion auf Federico Garcia Lorca. In: Es gibt ein Bruchstück des Morgens. Die Horen, 268. Ausgabe, Göttingen 2017.
  • Lyrische Positionen von Marina Skalova, Alke Stachler und Anna Ospelt. In: Follow Up. Magazin #29. Kulturstiftung des Bundes, Halle an der Saale 2017.
  • «Ich fühl mich Karmin». Gedichte. In: Miromente, Bregenz 2017.
  • «Fünf Gedichte». In: Mosaik, Innsbruck 2016.
  • Gedichte. In: 15|10. Jahrbuch 10 des Literaturhauses Liechtenstein. Triesen 2016
  • «Ahornstrasse». In: Der Ort, an dem ich leben würde, wenn ich nicht in einem Bob Dylan-Lied leben kann. Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr›, Olten 2015
  • «Gyűjtőszenvedély» (Gyűjtők Liechtensteinből) (Győri Hanna fordításai); zwei Kapitel von ›Sammelglück‹ in ungarischer Übersetzung. In: tiszatáj, 2015
  • «Nadin Ferari». In: Criticna Masa – Kritische Masse. Kroatische Literaturzeitschrift, 2014
  • «Ein Sommer». In: Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr› Nr. 9, Olten 2013
  • «Der Garten gegenüber der Kirche». In: NaRrgenda. Zwei tausend und vierzehn, Das narrativistische Literaturmagazin ›Narr‹ Olten 2013
  • «Zwei». In: Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr› Nr. 5, Olten 2012
  • «Bonbons». In: Narr Koch les Buch, Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr› Olten 2012
  • «Luglio». In: Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr› Nr. 3, Olten 2011
  • «Nadine Ferrari». In: Das narrativistische Literaturmagazin ‹Narr› Nr. 1, Olten 2011

Zwei Alte
ganz nah
beinander
ich dachte sie
küssen
sich doch
sie hören
gemeinsam ins Telefon.

Auf die Wege zum Schönberg
lege ich Tannen
lege ich Wünsche
ich geh den späten Schnee entlang
selbst Tanne
selbst Schnee
aber früher Schnee
der knistert wenn die Sonne hineinscheint
mein Vater gibt mir die Hand
ich lege mein Gesicht hinein
in diese weicher
und weicher werdende Geste
wir gehen zum Schönberg hinauf.

SCHREIBWERKSTATT UND MENTORAT

«Wurzelstudien ist ein Buch, das sehr viel Freude vermittelt: Die Freude der Autorin an der Kreativität, am Nachforschen, am Beobachten, am Schreiben. Es ist ein Buch, das die Lust weckt, sich auf die eigenen Wurzelstudien zu begeben, selber hinzuschauen, vielleicht auch selber zu schreiben und die eigene Verflochtenheit in der Welt zu entdecken.»

Isabelle Vonlanthen, Literaturhaus Zürich

Literarisches Schaffen wird häufig als einsame, geniale Praxis angesehen und als solche vermittelt. Aus meiner Sicht ist es anders: Durch gezielte Anregung, Austausch und gegenseitige Inspiration kann eine sehr schöne Schreib-Dynamik entstehen. An diese lässt sich wiederum anknüpfen, wenn man alleine am Schreibtisch sitzt.

Hier spreche ich auf Radio SRF 2 Kultur über meine Freude am gemeinsamen Schreiben.

Schreibwerkstätten

Aktuelle Daten finden sich in der Agenda

Kunstmuseum Liechtenstein

Seit 2021 gebe ich Schreibwerkstätten im Rahmen der Kunstvermittlung des Kunstmuseums Liechtensteins.

Offener Schreibraum im Studio Total

Details folgen

studiototal.li

Junges Literaturhaus

2020 war ich Initiantin des Jungen Literaturhauses Liechtenstein und habe dieses zwei Jahre lang geleitet. Im „JuLi“ finden Schreibwerkstätten und Lesungen für Kinder und Jugendliche statt.

Mentorat

Sie schreiben literarische Texte und suchen eine loyale Ansprechpartnerin, Austausch und konstruktive Kritik? Gerne bespreche ich Ihre Texte und Ideen im Rahmen eines Literaturmentorats mit Ihnen.

Lärchennadeln rieseln herab
wandeln sich
wimpern.

ÜBERSETZUNGEN UND LEKTORAT

Übersetzungen

Übersetzungen von Lyrik

Übersetzung von Gedichten der amerikanischen Autorin Elisabeth Sharp McKetta. (Publikation in den Literaturmagazinen NARR und Signaturen, sowie auf other-writers.de), 2016 und 2022. Weitere Übersetzungen ihrer Texte in Planung.

Lektorat

Bei den Verlagen Suhrkamp und Aufbau habe ich in Berlin 2010 und 2011 mehrmonatige Lektoratspraktika absolviert. Ich lektoriere aus Freude an der Sprache und Neugier an spannenden Projekten, wenn die nötigen Zeitfenster hierfür offen sind. Gerne offeriere ich Ihnen das Lektorat Ihres Textes, ich freue mich auf Ihre Anfrage.

BISHERIGE AUFTRÄGE FÜR
  • diverse Doktor- und Masterarbeiten (Referenzen gerne auf Anfrage)
  • diverse literarische Texte (Referenzen gerne auf Anfrage)
  • Universität Luzern, Center für Chancengleichheit
  • HEKS Basel

ÜBER MICH

Vita

Anna Ospelt Portrait

* 1987. Studium der Soziologie, Medien- und Erziehungswissenschaften an der Uni Basel,  CAS in «Schreiben in Kunst und Kultur» an der Zürcher Hochschule der Künste. Bei den Verlagen Suhrkamp und Aufbau absolvierte ich in Berlin mehrmonatige Lektoratspraktika, Einblicke ins Literaturhauswesen konnte ich während dreier Jahre als studentische Mitarbeiterin des Literaturhauses Basel gewinnen. 2015-2018 war ich Teil von Babelsprech, eines Netzwerks junger deutschsprachiger Lyrik.

2020 erschien mein Prosadebüt «Wurzelstudien» im Limmat Verlag, Zürich. Im Frühjahr 2023 folgte „Frühe Pflanzung“ im selben Verlag.

Von 2014 bis 2017 arbeitete ich in diversen Funktionen an der Universität Luzern, von 2018 bis 2021 für die Universität Liechtenstein.

Gänge in die Natur und Austausch und Kooperationen mit anderen Kunstschaffenden sind ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Mit viel Hingabe und Freude gebe ich Schreibwerkstätten, u.a. für das Kunstmuseum Liechtenstein. Ausserdem arbeite ich freischaffend als Lektorin und Mentorin.
2021 und 2025 kamen meine, unsere, zwei Töchter zur Welt.

AUSZEICHNUNGEN UND STIPENDIEN

2024: Nominierung für den Clemens-Brentano-Preis (Lyrik) der Stadt Heidelberg
2023: Nominierung für den „European Union Prize for Literature“ EUPL
2021: Nominierung für den Clemens-Brentano-Preis (Prosa) der Stadt Heidelberg
2020: Aufenthaltsstipendium der Fundaziun Nairs, Scuol (CH)
2019: Stipendium der Stiftung Nantesbuch im Rahmen des Deutschen Preises für Nature Writing
2018: Werkbeitrag des Fachausschusses Literatur beider Basel
2018: Stipendiatin der Autoren*werkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin, LCB
2017: Aufenthaltssipendium des Literarsichen Colloquiums Berlin
2017: Werkbeitrag der Kulturstiftung Liechtenstein
2013: Werkbeitrag der Kulturstiftung Liechtenstein
2012: Stipendiatin der Textstatt, Aargauer Literaturhaus Lenzburg

MITGLIEDSCHAFTEN

PEN Club Liechtenstein
IG Wort Liechtenstein
ADS – Autorinnen und Autoren der Schweiz

Ich habe eine schöne Lesestimme
daher versuche ich zu sprechen
als würde ich lesen.
Das bringt mit sich
dass ich denken muss
als würde ich schreiben.
Ich bin sehr ruhig.

AGENDA

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KONTAKT

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Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: Anna Ospelt, Kontaktformular
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte ist unter der o.g. Anschrift, Frau Ospelt, zu erreichen.

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Webdesign: Philipp Ott, webDesign Ott, www.webdesignott.li

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